Kopfkissen gegen Schwitzen (Tipps) | Welches Kissen bei Schweiß

Starkes Schwitzen in der Nacht ist ein großes Problem. Das Kissen wird nass und nach gewisser Zeit sogar gelb, ständig wacht man auf und vielleicht entstehen sogar Schlafstörungen.

Glücklicherweise lässt sich gegen das Schwitzen vorgehen, indem Sie das richtige Kopfkissen kaufen. Wir erklären, welches Kissen sich für Vielschwitzer eignet.

Das A und O: Synthetik statt Daunenkissen!

Das Wichtigste vorab: Die beliebten Feder- und Daunenkissen eignen sich nicht für Vielschwitzer. Sie sind hier kontraproduktiv, weil sie sich vor allem durch ihre wärmende Wirkung auszeichnen. Daunen isolieren sehr stark und geben so Wärme an den Kopf ab – wer viel schwitzt, will aber genau das vermeiden.

Stattdessen sollten Sie im Idealfall synthetische Kissen verwenden. Die Füllung besteht hier aus hochwertigen, künstlichen Stoffen wie Schaumstoff, Polyester oder Latex. Letztere eignen sich wegen ihrer feuchtigkeitsregulierenden Eigenschaften besonders gut. Synthetik-Kopfkissen sind auch für Allergiker eine gute Wahl, da sie Milben keinen Lebensraum bieten und bei hohen Temperaturen waschbar sind.

Doch auch Kissen, die mit Naturhaar gefüllt sind, können für stark schwitzende Menschen eine Option sein. Kamelhaar beispielsweise gilt als temperaturausgleichend und kann Feuchtigkeit vom Kopf gut abtransportieren.

Kissen Matratze Teddy Teddybär Bett

Die beliebtesten Kunstfasern gegen Schwitzen

Menschen, die unter starkem Schwitzen leiden, können zum Beispiel auf die „Klimafaser“ zurückgreifen. Es handelt sich dabei um ein extrem schnell trocknendes Material, welches aus Polyacrylfaser hergestellt wird. Die Klimafasern transportieren Feuchtigkeit besser als andere Stoffe und wirken klimaregulierend sowie atmungsaktiv. Sie werden sowohl für Kopfkissen und Bettdecken verwendet als auch für die Außenbezüge von Matratzen und Toppern.

Auch Polypropylen ist eine beliebte Option, denn diese Fasern speichern keine Feuchtigkeit. Vielen ist Polypropylen bereits als Material für funktionale Sportkleidung bekannt, wo es aus denselben Gründen eingesetzt wird. Auch elastischer Viskoschaumstoff kann nachts Abhilfe schaffen. Er ist atmungsaktiv und reagiert auf Körperwärme. Zusätzlich wirkt dieses Material antibakteriell und druckentlastend.

Welche Bezüge sich bei starkem Schwitzen eignen

Ungeeignete Materialien verstärken das Problem des Schwitzens nur weiter. Das gilt nicht nur für das Kopfkissen selbst, sondern auch für den Bettbezug. Er sollte daher aus einem leichten, atmungsaktiven Material bestehen, welches den nachts abgegebenen Schweiß aufnehmen und abtransportieren kann.

Hierfür eignen sich zum Beispiel Seide und Satin. Diese Stoffe sind atmungsaktiv und verhindern eine nächtliche Überhitzung. Auch Seersucker ist eine gute Alternative. Der einzigartige Kreppeffekt sorgt hier nicht nur für ein ansprechendes Aussehen, sondern vor allem für eine einfache Luftzirkulation. Im Sommer wirkt er atmungsaktiv und kühlend. Zudem ist Seersucker hautfreundlich und kann deshalb auch für Kinder, Allergiker oder Neurodermitiker eingesetzt werden.

Video: Tipps gegen das Schwitzen im Bett

Die Auswahl des richtigen Kopfkissens ist wichtig, aber noch nicht die ganze Lösung des Problems. In diesem Video wird Ihnen deshalb erklärt, was sie außerdem gegen das nächtliche Schwitzen tun können. Es geht dabei nicht nur um die Auswahl der passenden Bettdecke, sondern auch um die Details: Wie kann zum Beispiel ein Frotteehandtuch den Schlafkomfort erhöhen? Erfahren Sie es im Video.

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Fazit

Wenn Sie nachts viel schwitzen, sind synthetische Kopfkissen aus Latex, Propylen, Schaumstoff oder der temperaturregulierenden „Klimafaser“ besonders gut geeignet für Sie. Von Feder- und Daunenkissen sollte Abstand genommen werden, da sie kontraproduktiv wirken.

Das Kissen wird im Idealfall mit leichten, atmungsaktiven Stoffen wie Satin oder Seersucker bezogen.

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